Haltung und Prinzipien der Zusammenarbeit

Ich gehe davon aus, dass auch jedes andere Mitglied das Beste für MacoopA eG will. Allen Menschen in der Genossenschaft begegne ich über die Ländergrenzen hinweg daher wohlwollend und offen. Jedes Mitglied bekommt einen Vertrauensvorschuss.

Gleichzeitig bleibe ich im Interesse der gesamten Organisation achtsam. Wenn ich das Gefühl habe, dass gewisse Dinge falsch laufen, äußere ich meine Bedenken und versuche, diese im Rahmen einer konstruktiven Debatte gemeinsam mit den anderen Betroffenen auszuräumen. Ich werde auch helfen, eine Lösung zu implementieren. Als Leitstern dient dabei die Vision von MacoopA eG.

Wenn ich gern hätte, dass in Zukunft bestimmte Dinge passieren, dann bringe ich mich selbst ein und stelle nicht nur Forderungen auf. Wenn ich mich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr einbringen kann, kann ich auch sonst jederzeit konstruktives Feedback geben oder neue Ideen in den Raum stellen. Ich darf nicht davon ausgehen, dass meine Vorschläge auch umgesetzt werden.

Ich bringe mich in der Genossenschaft genau dort ein, wo ich eine starke innere Motivation verspüre. Ich informiere mich, ob an diesem Thema schon gearbeitet wird. Falls es dafür schon einen Ausschuss gibt, schließe ich mich ihm an.

Vereinbarungen sind verbindlich. Sollte sich zeigen, dass die Einhaltung einer getroffenen Vereinbarung aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, setze ich davon all diejenigen, mit denen die Vereinbarung getroffen wurde, in Kenntnis, und suche gemeinsam mit ihnen eine Lösung.

Wenn ich eine Verantwortung für eine Tätigkeit übernehme, gebe ich mein Bestes, um meine Arbeit innerhalb der vereinbarten Zeit in einer verlässlichen Form fertigzustellen.

Wenn ich eine Verantwortung zurückgeben möchte, teile ich dies zu einem Zeitpunkt mit, der es anderen erlaubt, eine/n geeignete/n Nachfolger/in zu finden, und helfe auch aktiv bei der Suche mit. Ich sorge auch für eine sorgfältige Übergabe aller Informationen, Dokumente, Zugangscodes etc. und kümmere mich darum, dass ich nicht mehr als Kontakt- oder Koordinationsperson im Internet aufscheine.

Bevor ich eine Verantwortung übernehme, sorge ich dafür, dass sie klar definiert ist. Kommt es im Laufe des Prozesses zu Unstimmigkeiten in Bezug auf die Zuständigkeiten, führe ich eine Nachklärung herbei.

Wenn ich merke, dass ich keinen breiten Rückhalt mehr habe, stelle ich meine Position zur Disposition.

Um die Vision und Mission von MacoopA Realität werden zu lassen, erkläre ich, den Geist des gemeinsamen Engagements mitzutragen: Ich lebe die Werte von MacoopA eG (Maat und Gemeinwohl-Ökonomie) bestmöglich.

Grundhaltung

  • Gleichzeitig bleibe ich im Interesse der gesamten Organisation achtsam. Wenn ich das Gefühl habe, dass gewisse Dinge falsch laufen, äußere ich meine Bedenken und versuche, diese im Rahmen einer konstruktiven Debatte gemeinsam mit den anderen Betroffenen auszuräumen. Ich werde auch helfen, eine Lösung zu implementieren. Als Leitstern dient dabei die Vision von MacoopA eG.
  • Wenn ich gern hätte, dass in Zukunft bestimmte Dinge passieren, dann bringe ich mich selbst ein und stelle nicht nur Forderungen auf. Wenn ich mich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr einbringen kann, kann ich auch sonst jederzeit konstruktives Feedback geben oder neue Ideen in den Raum stellen. Ich darf nicht davon ausgehen, dass meine Vorschläge auch umgesetzt werden.
  • Ich bringe mich in der Genossenschaft genau dort ein, wo ich eine starke innere Motivation verspüre. Ich informiere mich, ob an diesem Thema schon gearbeitet wird. Falls es dafür schon einen Ausschuss gibt, schließe ich mich ihm an.
  • Vereinbarungen sind verbindlich. Sollte sich zeigen, dass die Einhaltung einer getroffenen Vereinbarung aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, setze ich davon all diejenigen, mit denen die Vereinbarung getroffen wurde, in Kenntnis, und suche gemeinsam mit ihnen eine Lösung.Wenn ich eine Verantwortung für eine Tätigkeit übernehme, gebe ich mein Bestes, um meine Arbeit innerhalb der vereinbarten Zeit in einer verlässlichen Form fertigzustellen.
  • Wenn ich eine Verantwortung zurückgeben möchte, teile ich dies zu einem Zeitpunkt mit, der es anderen erlaubt, eine/n geeignete/n Nachfolger/in zu finden, und helfe auch aktiv bei der Suche mit. Ich sorge auch für eine sorgfältige Übergabe aller Informationen, Dokumente, Zugangscodes etc. und kümmere mich darum, dass ich nicht mehr als Kontakt- oder Koordinationsperson im Internet aufscheine.
  • Bevor ich eine Verantwortung übernehme, sorge ich dafür, dass sie klar definiert ist. Kommt es im Laufe des Prozesses zu Unstimmigkeiten in Bezug auf die Zuständigkeiten, führe ich eine Nachklärung herbei.
  • Wenn ich merke, dass ich keinen breiten Rückhalt mehr habe, stelle ich meine Position zur Disposition.

Wie kommunizieren wir?

  • Ich begegne allen Mitgliedern der Genossenschaft unabhängig von nationaler Herkunft, Beruf, sozialem Status, Geschlecht mit Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe. Ich gebe mein Bestes, um offen und ehrlich zu sein sowie Transparenz – und damit Vertrauen zu schaffen.
  • Ich anerkenne, dass ich Mitverantwortung für eine gelungene Kommunikation trage.
  • Ich sage meine Meinung, akzeptiere aber auch die Meinung der anderen. Wenn ich die Sichtweise einer anderen Person nicht verstehe, frage ich nach, bis ich Klarheit erlange. Wenn ich merke, dass zentrale Begriffe unterschiedlich verstanden werden, führe ich ein gemeinsames Verständnis herbei.
  • Erfolgreiche Kommunikation ist wichtig für mich und ich helfe dabei, sie zu verwirklichen (z.B. durch die Nutzung der Methoden gewaltfreier Kommunikation).
  • Ich strebe persönliche Gespräche und Treffen an. Ist dies nicht möglich, gebe ich Telefongesprächen den Vorzug gegenüber Schriftverkehr. Mails, WhatsApp-Nachrichten und ähnliche Kommunikationswege dienen in der Regel nur dem sachlichen Informationsaustausch. Sobald die Sache emotional wird, suche ich persönlichere Formen der Kommunikation.
  • In Diskussionen überlege ich mir gut, was ich konstruktiv beitragen kann, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Alles, was nicht weiser ist als die Stille, darf unausgesprochen bleiben.
  • Ich unterstelle allen anderen stets positive Absichten. Wenn mich Dinge bei einer anderen Person stören, spreche ich sie persönlich darauf an. Dabei darf ich auch Emotionen zeigen. Ich bemühe mich, niemanden zu demütigen. Ich warte stattdessen auf einen geeigneten Moment, um es anzusprechen. Wenn das nicht möglich ist, wende ich mich an die ModeratorInnen oder die zuständigen Schlichtungsinstanzen.
  • Ich bin mir bewusst, dass die Art und Weise, wie ich öffentlich über MacoopA eG spreche, die Genossenschaft als Ganzes betreffen kann. Beim Betrachten von negativen Aspekten gehe ich besonders achtsam vor.

Wie entscheide ich?

Grundsätzlich handle ich eigenständig. Alles wird im kleinstmöglichen Kreis der Betroffenen entschieden.

Die Freiheit des/der Einzelne/n endet dort, wo die Freiheit der/des Andere/n beginnt: Keiner hat das Recht, ohne Mandat über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden. Das gilt für einzelne Personen genauso wie für Gremien inner

halb der Genossenschaft.

Wenn ich mir sicher bin, dass von meinem Vorhaben kein/e anderes Mitglied betroffen ist, entscheide ich selbst.

Wenn hingegen andere Mitglieder betroffen sein könnten, kläre ich sie über mein Vorhaben auf und wir entscheiden gemeinsam über die weitere Vorgehensweise. Das kann auf bilateraler Ebene ebenso passieren wie bei Zusammenkünften – je nachdem, wer betroffen ist.

Wie wird entschieden

In MacoopA eG entscheiden wir grundsätzlich demokratisch.

Wir empfehlen als Entscheidungsmethoden: 1) Konsens, 2) Einfache Mehrheit mit Einbeziehung der Neinsager*innen in die Umsetzung der Beschlüsse, 3) Konsent, 4) Systemisches Konsensieren.

Very soon you will join our Attitude

Sehr bald werden Sie sich unserer Haltung anschließen